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  • 15 clevere Spartipps für euer Familienbudget

    15 clevere Spartipps für euer Familienbudget

    Du stehst an der Kasse, der Wagen war eigentlich gar nicht so voll – und trotzdem zeigt das Display wieder eine Summe, bei der du kurz schluckst. Dabei war doch nichts Verrücktes drin. Nur das, was eine Familie halt so braucht.

    Bei uns war es Woche für Woche das selbe und deshalb habe ich überlegt, was ich an meinem wöchentlichen Einkaufverhalten ändern kann aber ohne auf Bio, fairem Fleisch oder Naturkosmetik verzichten zu müssen.

    Herausgekommen sind diese 15 Tipps, die neue kleine Routinen integrieren und wirklich im Familien-Alltag etwas bringen – beim Einkaufen, beim Tanken und in der Drogerie. Dabei musst du auf nichts verzichten, was euch am Herzen liegt und ohne dass du dafür eine Tabelle mit zwanzig Spalten anlegen musst. Mir ist dabei wichtig: Sparen heißt nicht automatisch, bei Qualität Abstriche zu machen.

    Beim Lebensmitteleinkauf

    1. Plane die Mahlzeiten für die Woche
    Zehn Minuten am Sonntagabend – kurz überlegen, was diese Woche gekocht wird. Das verhindert spontane Zusatzkäufe und Reste, die am Ende doch im Müll landen. Mir hilft dabei eine Übersicht von Mahlzeiten, die wir gerne und regelmäßig kochen – so muss ich nicht immer nach neuen Rezepten suchen.

    2. Schreib eine Einkaufsliste. Und halt dich dran
    Klingt banal, ist aber einer der wirksamsten Tricks überhaupt. Mit Liste im Wagen lässt man sich deutlich seltener zu Dingen verleiten, die man eigentlich gar nicht wollte.

    3. Geh nicht hungrig einkaufen
    Ein kleiner Snack vorher spart oft mehr, als man denkt. Mit knurrendem Magen landen plötzlich Sachen im Wagen, die mit dem eigentlichen Einkaufszettel nichts zu tun haben.

    4. Schau auf den Preis pro Kilo oder Liter, nicht auf die Packungsgröße
    Die große Packung ist nicht automatisch die günstigere. Ein kurzer Blick auf den Grundpreis am Regal zeigt oft was anderes, als man erwartet.

    5. Angebote ja – aber nur, was wirklich auf den Speiseplan passt
    Wochenangebote lohnen sich bei Dingen, die ihr sowieso regelmäßig braucht: Nudeln, Reis, Tiefkühlgemüse. Bei allem anderen ist Vorsicht besser, sonst landet am Ende doch wieder mehr im Wagen als geplant.

    6. Ein fester Resteessen-Tag pro Woche
    Reduziert Lebensmittelverschwendung – und nebenbei auch die Ausgaben. Bei uns ist das zum Beispiel häufig der Samstag, weil es unser Familien- und Erholungstag ist.

    7. Bio-Lebensmittel über „Too Good To Go“ retten
    Über die App „Too Good To Go“ bekommt ihr Bio-Obst, -Gemüse und andere Lebensmittel kurz vor Ladenschluss zu einem Bruchteil des Preises – die noch völlig in Ordnung sind, aber sonst im Müll landen würden. Gut fürs Familienbudget und gegen Verschwendung. Wir haben im Umkreis einen Bio-Markt und einen Hofladen, die diese App bereits nutzen – vielleicht hast du in deiner Umgebung ähnliche Chancen.

    8. Faires Fleisch über Angebote oder direkt vom Erzeuger
    Wer auf faire Haltung Wert legt, kann trotzdem sparen: Größere Pakete direkt vom Hof oder Erzeuger sind oft günstiger pro Kilo als kleine Packungen im Supermarkt – und ihr wisst genau, wo das Fleisch herkommt. Ich kaufe es bei uns genau so.

    Beim Tanken

    9. Kurz die Preise per App checken, bevor du tankst
    Die Preise schwanken im Tagesverlauf teilweise erheblich. Ein Blick vorher kann pro Tankfüllung mehrere Euro ausmachen.

    10. Tageszeiten checken
    An vielen Tankstellen waren die Preise gegen Abend günstiger als zur Mittagszeit. Es lohnt sich die Preise einmal über eine gewisse Zeit in der App zu checken und die günstigsten Uhrzeiten gezielt zu nutzen.

    11. Erledigungen bündeln statt einzeln losfahren
    Statt für jede Besorgung extra ins Auto zu steigen, lohnt es sich, Wege zusammenzulegen. Weniger Kilometer, weniger Spritkosten – und mehr Zeit, die nicht im Auto verbracht wird. To-Do-Listen und Einkaufszettel hängen bei mir am Board, damit ich kleinere Dinge notieren kann und nicht vergesse.

    In der Drogerie

    12. Treue-Apps und Coupons nutzen – aber nur für Dinge, die ihr sowieso braucht
    Der Coupon ist kein Grund, etwas zu kaufen. Er ist höchstens ein Grund, etwas günstiger zu kaufen, das eh auf dem Zettel stand. Mit dem richtigen Mindset, kannst du

    13. Vorrat kaufen bei Dingen, die sich nicht verbrauchen
    Windeln, Waschmittel, Zahnpasta – wenn die im Angebot sind, lohnt sich der größere Einkauf. Es verdirbt nicht.

    14. Bei Basisprodukten zur Eigenmarke greifen
    Wattepads, Reinigungsmittel, einfache Pflegeprodukte – der Unterschied zur teuren Marke ist oft kaum spürbar. Der Preisunterschied dagegen schon. Außerdem führen die Eigenmarken mittlerweile auch viele gute Öko-Produkte, die ich gerne selber nutze.

    15. Naturkosmetik zum Teil selbst machen
    Nicht alles muss selbst gerührt werden – aber Dinge wie Gesichtsmasken, Peeling oder eine Kräuter-Salbe lassen sich mit wenigen Zutaten aus der Küche herstellen. Spart Geld und man weiß genau, was drin ist.

    Was diese Tipps allein nicht lösen

    So nützlich diese 15 Punkte sind – sie ändern nichts daran, dass am Monatsende oft trotzdem unklar ist, wohin das Geld eigentlich gegangen ist. 15 Euro beim Einkaufen gespart, und trotzdem das Gefühl: Wo ist eigentlich alles hin?

    Das liegt selten an einzelnen Ausgaben. Es liegt daran, dass es keinen Überblick gibt.

    Bei mir hat sich dafür ein einfaches System bewährt, das aus drei Schritten besteht:

    1. Einmal den Finanzplan machen – Einnahmen und Ausgaben schwarz auf weiß
    2. Mit der 50-30-20-Regel ordnen – damit jeder Bereich seinen festen Platz hat
    3. Mit Unterkonten umsetzen – damit du jederzeit siehst, wie viel für Lebensmittel, Tanken und Co. noch übrig ist

    Aus diesen einzelnen Spartipps kann dann wirklich etwas werden, was eine Veränderung in den Familien-Finanzen bringt. Ohne ständig nachrechnen zu müssen, denn einmal Organisiert trägt das System sich von alleine.

    Und jetzt?

    Falls du Lust hast, das bei euch auch mal in Ruhe anzugehen: Ich hab den Familien-Finanzplaner zusammengestellt – mit Finanzplan, Haushaltsbuch, Sparplan und dem ganzen 3-Schritte-System zum Ausdrucken. Kostenlos.

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    Viel Erfolg bei der Umsetzung,
    Sina