Sparen

  • Familienurlaub wird teurer – wie wir trotzdem entspannt verreisen

    Familienurlaub wird teurer – wie wir trotzdem entspannt verreisen

    Im Jahr 2024 konnten wir als 5-Köpfige Familie noch relativ entspannt in die Ferien fahren – wir haben auch in den Sommerferien oft spontan noch etwas Erschwingliches gefunden. Doch der Urlaubs-Markt hat sich massiv verändert und das hat man vor allem beim Blick auf die Preisen gemerkt. Ob Mallorca, Kroatien oder die Niederlande, überall ziehen die Preise an. Und mit schulpflichtigen Kindern beleibt keine andere Wahl, als in den Ferien zu fahren.

    Wie gehen wir damit um? Und wie schafft man es trotzdem, als Familie zu verreisen, ohne danach auf dem Zahnfleisch zu gehen?

    Familienurlaub wird teurer

    Was hat sich in den letzten Jahren verändert – ich habe mir mal ein paar Zahlen angesehen.

    Internationale Flugtickets haben sich im ersten Halbjahr 2026 um 8,5 Prozent verteuert, Inlandsflüge sogar um 9,5 Prozent. Pauschalreisen, Hotels, Ferienwohnungen – alles zieht mit. In manchen Destinationen klettern die Preise sogar um bis zu 56 Prozent.

    Ein Beispiel. Unser kleines Holzferienhaus in Polen am Meer kostete uns in den Herbstferien für eine 1 Woche 400€. In den Sommerferien danach wären 1300€ für 5 Tage fällig gewesen. Auch wenn natürlich der Ferien-Zeitraum ein anderer ist, lag der Preis mehr als 3x so hoch.

    Last Minute war mal ein echter Geheimtipp und ich erinnere mich gerne an Geschichten von Bekannten, dass sie Restplatz-Flüge für 5€ ergattert haben oder meine Mutter, die am Flughafen mit gepackten Taschen stand und den Flug genommen hat, der Last-Minute noch besetzt werden musste. Das sind jedoch längst vergangene Zeiten und heutzutage nicht mehr denkbar. Und schon gar nicht mit mehreren Kindern im Gepäck. Das liegt daran, dass die Nachfrage einfach riesig geworden ist und die Anbieter keine echten Schnäppchen mehr rausgebe müssen.

    Für Familien bedeutet das, dass der Urlaub zur Rechenaufgabe wird, wenn man nicht gut plant. Oder im schlimmsten Fall fährt man am Ende gar nicht in den Urlaub.

    Wie wir es als Familie lösen

    Wir hatten tatsächlich ein Jahr, wo wir nicht in den Urlaub gefahren sind. Es war zu der Zeit, wo alle Preise explodiert sind und unsere „junge, naive & spontane“ aber zuvor immer funktionierende Strategie einfach nicht mehr aufging. Kannst du dir vorstellen, wie tief frustriert und traurig ich war?! Denn ich liebe es meinen drei Kindern immer neue Orte & Länder zu zeigen.

    Aber ich wäre nicht ich, wenn ich nicht eine Lösung für unsere Familie gefunden hätte. Es ist so banal & einfach umzusetzen und trotzdem musste ich es erst lernen: Budgetieren.

    Der Urlaub hat bei uns einen festen Platz im Budget bekommen – und zwar nicht erst im Frühjahr oder im Sommer kurz vor dem geplanten Urlaub, wenn die Buchungsplattformen schon voll sind.

    Wir haben ein eigenes Unterkonto nur für Urlaub. Jeden Monat fließt dort ein fester Betrag drauf – automatisch, ohne dass wir daran denken müssen. So können wir den Urlaub entspannt buchen und haben dann auch im Urlaub selber genügend Taschengeld für schöne Aktivitäten.

    Das bedeutet für uns – kein Kredit, kein schlechtes Gewissen, kein Stress, einfach ein freies Gefühl. Wir wissen schon im Januar, was wir uns leisten können – und buchen dann in Ruhe, früh genug, um noch gute Preise zu finden.

    Klingt simpel? Ist es auch aber es macht einen riesigen Unterschied – nicht nur fürs Budget, sondern auch für den Kopf.

    In unserem Familienbudget läuft der Urlaub über die 50-30-20-Regel – der Urlaub gehört in die 30%-Kategorie, also den Bereich für Wünsche und Freizeit. Wer das einmal strukturiert aufteilt, merkt schnell, dass der Urlaub planbar ist und dich nicht in finanzielle Panik versetzen muss.

    Was hilft beim Sparen für die Urlaubsreise

    1. Früh buchen statt auf Last Minute warten – das ist die ehrlichste Empfehlung, die ich geben kann. Wer sechs bis neun Monate vorher bucht, findet deutlich bessere Preise als wer im Mai für den Juli sucht.
    2. Reiseziel bewusst wählen: Ein Mobilheim auf einem schönen Campingplatz, eine Ferienwohnung in Deutschland oder den Nachbarländern – das ist für Kinder oft genauso aufregend wie eine Fernreise. Und deutlich günstiger, wenn man alles zusammenrechnet.
    3. Randzeiten der Ferien nutzen: Die erste und letzte Ferienwoche ist oft günstiger als die Mitte. Wer flexibel ist, spart dort schon einiges.
    4. Ausflüge im Voraus planen und Tickets online kaufen – viele Attraktionen sind günstiger, wenn man nicht spontan an der Tageskasse zahlt.
    5. Und wer wirklich kreativ sparen möchte: Urlaub gegen Hand ist eine interessante Option. Wer etwas gut kann – handwerklich, gärtnerisch, mit Tieren – findet über entsprechende Gruppen Gastgeber, die Unterkunft gegen Mithilfe anbieten. Das ist kein Urlaub zweiter Klasse, sondern oft eine der bereichernden Erfahrungen, die man als Familie machen kann.

    Das sind nur ein paar Beispiele – in einem eigenen Artikel teile ich 17 konkrete Spartipps für den Familienurlaub.

    Nice to know💡 Staatliche Unterstützung für Familien im Urlaub

    Viele Familien wissen nicht, dass es je nach Bundesland echte finanzielle Unterstützung für den Familienurlaub gibt – unabhängig davon, ob man Wohngeld oder Kinderzuschlag bezieht.

    Die Zuschüsse laufen über Länder, Jugendämter, Wohlfahrtsverbände, Familienferienstätten oder besondere Programme. Unterstützt werden vor allem Familien mit geringem Einkommen, Alleinerziehende, kinderreiche Familien und Familien mit behinderten oder pflegebedürftigen Angehörigen.

    Bayern zahlt beispielsweise bis zu 19,50 Euro pro Person und Tag, Brandenburg fördert mit 10 Euro pro Übernachtung und mitreisendem Familienmitglied.

    Außerdem gibt es in vielen Bundesländern einen Familienpass mit Vergünstigungen für Ausflüge, Freizeitparks und mehr – oft unabhängig vom Einkommen. In Baden-Württemberg können Familien mit dem Landesfamilienpass über 140 Ausflugsziele kostenlos oder vergünstigt besuchen.

    Wo du nachschauen kannst:

    • Urlaubszuschüsse nach Bundesland
    • Staatlich geförderte Familienerholung
    • Euren Landesfamilienpass bei eurer Stadt oder Gemeinde anfragen

    Wie kannst du es nun umsetzen?

    Wenn euer Urlaub bisher irgendwie aus dem laufenden Budget bezahlt wurde und du es für den nächsten Urlaub anders machen willst, dann hilft dir am Anfang mein Familien-Finanzplaner das Urlaubsbudget als festen Bestandteil einzuplanen. Mit Finanzplan, Haushaltsbuch, Sparplan und dem 3-Schritte-System. Kostenlos zum Download.

    Mit der richtigen Strategie, brauchst du nicht mehr Geld, sonders lernst mit deinen gegebenen Mitteln bewusst umzugehen.

    Von Herzen, Sina

  • Urlaub mit Kindern: 17 Spartipps für entspannte Familienferien

    Urlaub mit Kindern: 17 Spartipps für entspannte Familienferien

    Urlaub mit Kindern – das klingt nach Abenteuer, gemeinsamer Zeit und Erinnerungen, die bleiben. Und dann kommt die Rechnung. Unterkunft, Anreise, Ausflüge, Essen unterwegs, Eintritte, Souvenirs – und plötzlich fragt man sich, ob man nicht einfach zu Hause hätte bleiben sollen.

    Dabei muss Familienurlaub nicht teuer sein, um schön zu sein. Aber er braucht Planung. Und ein bisschen Kreativität. Denn die alten Spartricks funktionieren heute nicht mehr so einfach wie früher.

    Last Minute? Ehrlich gesagt: nicht mehr das, was es mal war

    Früher war Last Minute ein echter Geheimtipp. Restplätze, halber Preis, spontan los. Bis vor ein paar Jahren haben wir das mit den Kindern noch regelmäßig gemacht. Das hat sich jedoch verändert. Die Nachfrage nach Reisen ist in den letzten Jahren enorm gestiegen. Viele Anbieter müssen ihre Preise kurz vor Reisebeginn gar nicht mehr senken – die Unterkünfte werden trotzdem gebucht.

    Wer als Familie wirklich sparen möchte, fährt heute meist besser, wenn der Urlaub früh geplant und vorausschauend finanziert wird.


    17 Spartipps, mit denen Familien im Urlaub Geld sparen

    Hochsaison ist teuer – aber ihr könnt trotzdem clever buchen

    Mit schulpflichtigen Kindern lassen sich die Ferienzeiten kaum umgehen. Genau deshalb lohnt sich ein genauer Blick auf den Reisezeitraum. Ich zeige dir, wie ihr beim Buchen und im Urlaub mit diesen 17 Tipps entspannt sparen könnt.

    1. Vergleicht bewusst verschiedene Ferienwochen.

    Auch innerhalb der Sommerferien können sich die Preise deutlich unterscheiden – je nach Region, Unterkunft und Nachfrage. Besonders die erste oder letzte Ferienwoche ist in manchen Reisezielen günstiger als die stark nachgefragte Hauptreisezeit. Ein Preisvergleich lohnt sich deshalb fast immer.


    2. Die Ferien der Bundesländer vergleichen

    Ein Spartipp, den viele Familien gar nicht kennen: Die Preise richten sich nicht nur nach dem Urlaubsort, sondern auch nach den Ferienzeiten der einzelnen Bundesländer.

    Wer etwas flexibel ist, kann Regionen wählen, in denen die Ferien noch nicht begonnen haben oder bereits vorbei sind. Dadurch sinken die Preise häufig.


    3. Ferienwohnung oder Mobilheim statt Hotel

    Wir sind absolute Fans von Mobilheimen. Es ist einfach entspannter und meistens günstiger als ein Hotel. Und wir müssen nicht ständig darauf hinweisen, dass es viele andere Gäste gibt, die sich gestört fühlen könnten von unseren aktiven Kindern.

    Eine eigene Küche spart zudem tägliche Restaurantkosten und man flexibel entscheiden, wann man Essen gehen möchte.

    Ein echter Geheimtipp sind Mobilheime auf Campingplätzen. Sie bieten viel Platz, Spielmöglichkeiten und meistens viele andere Kinder zum Spielen.


    4. Unterkunft direkt beim Vermieter anfragen

    Viele Familien buchen über große Buchungsportale.

    Mein Tipp: Sucht eure Wunschunterkunft dort heraus und schaut anschließend, ob der Vermieter eine eigene Website hat. Wenn ihr Glück habt, dann entfallen dort die Buchungsgebühren.


    5. Nicht direkt am Strand oder mitten im Zentrum wohnen

    Die Lage macht oft den größten Preisunterschied. Schon wenige Kilometer außerhalb kostet dieselbe Unterkunft häufig deutlich weniger. Mit dem Fahrrad, Bus oder Auto seid ihr trotzdem schnell am Ziel.


    6. Urlaub mit einer befreundeten Familie

    Ein großes Ferienhaus ist oft deutlich günstiger als zwei kleine Unterkünfte. Und für die Kinder ist der Urlaub dann häufig noch schöner.


    7. Urlaub gegen Hand – ein echter Geheimtipp

    Das klingt zunächst ungewöhnlich, ist aber für manche Familien eine wunderbare Möglichkeit.

    Beim sogenannten „Urlaub gegen Hand“ helft ihr eurem Gastgeber einige Stunden am Tag – zum Beispiel im Garten, bei der Tierpflege oder beim Housesitting – und erhaltet dafür eine kostenlose oder stark vergünstigte Unterkunft.

    Für Familien, die offen für neue Erfahrungen sind, entstehen dabei oft Begegnungen, die ein klassischer Hotelurlaub nie bieten könnte.


    8. Reiseziele nach Budget auswählen

    Statt zuerst den Reiseort zu bestimmen, könnt ihr euch fragen

    „Welches Reiseziel passt dieses Jahr zu unserem Budget?“

    Oft entdeckt man Regionen, die genauso schön sind – aber deutlich günstiger.


    9. Früh buchen statt hoffen

    Last Minute funktioniert heute nur noch selten. Aus Erfahrung haben wir sogar ein Jahr keinen Urlaub gemacht, weil die Preise explodiert sind, obwohl wir „Last Minute“ los wollten. Wer sechs bis neun Monate vorher sucht, hat meist die größte Auswahl und die besten Preise.

    Urlaub gehört ins Familienbudget

    Hier unterscheidet sich unsere Sichtweise vielleicht von vielen anderen Spartipps. Wir sparen nicht erst kurz vor dem Urlaub. Wir planen den Urlaub das ganze Jahr über mit ein.

    In der 50-30-20-Regel gehört Urlaub in den Bereich Wünsche, Freizeit und Großzügigkeit. Das bedeutet: Der Urlaub bekommt einen festen Platz im monatlichen Budget – genau wie Fixkosten oder Rücklagen.

    Bei uns läuft das über ein eigenes Unterkonto. Jeden Monat wird automatisch ein fester Betrag überwiesen, der sich nach unserem kalkulierten Urlaubsbudget orientiert.

    Wenn der Urlaub kommt, ist das Geld bereits da. Keine Finanzierung. Keine Kreditkarte. Keine Rechnung nach dem Urlaub.

    Und genau das sorgt für entspannte Ferien – schon bevor sie beginnen.

    Nach der Buchung im Urlaub clever sparen ohne Verzichtgefühl

    10. Picknick statt Restaurant – aber mit Genuss

    Nicht jeden Tag Restaurant. Nicht jeden Tag Selbstversorgung.

    Unsere Erfahrung: Wir machen einen gesunden Mix von allem, denn Essen gehen gehört im Urlaub einfach dazu. Aber mit einem entspannten & vorbereitetem Picknick lässt sich ein zusätzliches Essen sparen.

    • Frühstück entspannt in der Unterkunft.
    • Mittags ein Picknick beim Ausflug.
    • Abends ein schönes Essen im Restaurant.

    Das spart viel Geld und fühlt sich trotzdem nach Urlaub an.


    11. Supermärkte vorher recherchieren

    Gerade in beliebten Urlaubsländern unterscheiden sich Lebensmittelpreise enorm. Vor dem Urlaub kann man schon schauen, wo es Aldi, Lidl oder vergleichbare Supermärkte gibt.


    12. Mobilität mitdenken

    Nicht immer ist der günstigste Flug auch die günstigste Reise. Parkgebühren, Mietwagen oder teure Transfers können den Preis schnell wieder erhöhen. Manchmal ist eine etwas teurere Unterkunft mit guter Bahnanbindung am Ende sogar günstiger.


    13. Gästekarten nutzen

    Viele Urlaubsorte bieten kostenlose Gästekarten an.

    Damit sind oft bereits enthalten:

    • Schwimmbäder
    • Bergbahnen
    • Bus & Bahn
    • Museen
    • Freizeitangebote
    • Kinderprogramme

    Vor der Buchung lohnt sich ein Blick auf die Leistungen.


    14. Weniger Attraktionen – mehr gemeinsame Zeit

    Kinder erinnern sich später selten daran, wie viele Eintrittskarten ihr gekauft habt. Und selten sind diese Besuche entspannend für die Familie 🙂

    Sie erinnern sich an:

    • Stockbrot am Lagerfeuer.
    • Muscheln sammeln.
    • Den Regentag im Wohnwagen.
    • Das Kartenspiel am Abend.

    Die schönsten Urlaubsmomente kosten oft gar nichts.


    15. Das Urlaubskonto

    Einer meiner liebsten Spartipps. Richtet ein eigenes Urlaubskonto ein.

    Schon 100 – 200 Euro pro Monat (je nach Familiengröße) ergeben innerhalb eines Jahres eine schöne Urlaubskasse. Der Urlaub wird dadurch nicht zur finanziellen Belastung, sondern zu etwas, worauf ihr euch entspannt freuen könnt.


    16. Familienkarten statt Einzeltickets

    Ob Freizeitpark, Zoo oder Museum. Mit verschiedenen Kombinationen spart ihr einiges an Geld:

    • Kombitickets
    • Familienkarten
    • Mehrtageskarten

    17. Online-Tickets vergleichen

    Viele Attraktionen sind online günstiger als an der Tageskasse. Außerdem könnt ihr lange Warteschlangen vermeiden.

    Gut zu wissen

    Spartipp für Familien mit kleinem Budget. Es gibt staatlich geförderte Familienurlaube, die viele gar nicht kennen.

    Je nach Bundesland können Familien mit geringem Einkommen Zuschüsse für einen Familienurlaub erhalten oder besonders günstige Aufenthalte in ausgewählten Familienferienstätten buchen. Häufig kommen Familien infrage, die beispielsweise Kinderzuschlag oder Wohngeld beziehen. Die Voraussetzungen unterscheiden sich jedoch je nach Bundesland, deshalb lohnt sich eine rechtzeitige Information. Die Förderung muss meist vor Reisebeginn beantragt werden.

    Was wirklich zählt

    Kinder erinnern sich selten an die Hotelkategorie.

    Sie erinnern sich daran, dass Papa beim Stand-up-Paddling ins Wasser gefallen ist. Dass alle gemeinsam Eis gegessen haben. Dass es beim Picknick plötzlich angefangen hat zu regnen und trotzdem niemand nach Hause wollte.

    Erholung hängt nicht am Preisschild, sondern sie beginnt dort, wo Zeit füreinander ist und nicht von finanziellen Sorgen überschattet wird.

    Deshalb lohnt es sich, den Urlaub nicht spontan vom Girokonto zu bezahlen, sondern ihn von Anfang an in das Familienbudget einzuplanen. Das hat für uns damals viel verändert, denn mit 3 schulpflichtigen Kindern und stetig steigenden Preisen ist Weitsicht einfach der größte Hebel für entspannte Familienfinanzen.

    Und so wird am Ende aus einer Reise nicht nur eine schöne Erinnerung, sondern auch ein gutes Gefühl.


    Kostenloses Workbook

    Wenn ihr euer Familienbudget so organisieren möchtet, dass Urlaub, Rücklagen und Alltag entspannt nebeneinander Platz haben, dann startet mit meinem kostenlosen Familien-Finanzplaner-Workbook.

    Darin zeige ich euch Schritt für Schritt mein einfaches 3-Schritte-System – inklusive Budgetübersicht, Haushaltsbuch und Sparplan.

    👉 Hier könnt ihr das Workbook kostenlos herunterladen.

    Für deinen nächsten Familienurlaub wünsche ich dir genau diesen Finanzfrieden, den wir durch weitsichtige Organisation & Planung endlich haben dürfen. Und das die Tipps dir beim entspannten Sparen helfen.

    Deine Sina

  • 15 clevere Spartipps für euer Familienbudget

    15 clevere Spartipps für euer Familienbudget

    Du stehst an der Kasse, der Wagen war eigentlich gar nicht so voll – und trotzdem zeigt das Display wieder eine Summe, bei der du kurz schluckst. Dabei war doch nichts Verrücktes drin. Nur das, was eine Familie halt so braucht.

    Bei uns war es Woche für Woche das selbe und deshalb habe ich überlegt, was ich an meinem wöchentlichen Einkaufverhalten ändern kann aber ohne auf Bio, fairem Fleisch oder Naturkosmetik verzichten zu müssen.

    Herausgekommen sind diese 15 Tipps, die neue kleine Routinen integrieren und wirklich im Familien-Alltag etwas bringen – beim Einkaufen, beim Tanken und in der Drogerie. Dabei musst du auf nichts verzichten, was euch am Herzen liegt und ohne dass du dafür eine Tabelle mit zwanzig Spalten anlegen musst. Mir ist dabei wichtig: Sparen heißt nicht automatisch, bei Qualität Abstriche zu machen.

    Beim Lebensmitteleinkauf

    1. Plane die Mahlzeiten für die Woche
    Zehn Minuten am Sonntagabend – kurz überlegen, was diese Woche gekocht wird. Das verhindert spontane Zusatzkäufe und Reste, die am Ende doch im Müll landen. Mir hilft dabei eine Übersicht von Mahlzeiten, die wir gerne und regelmäßig kochen – so muss ich nicht immer nach neuen Rezepten suchen.

    2. Schreib eine Einkaufsliste. Und halt dich dran
    Klingt banal, ist aber einer der wirksamsten Tricks überhaupt. Mit Liste im Wagen lässt man sich deutlich seltener zu Dingen verleiten, die man eigentlich gar nicht wollte.

    3. Geh nicht hungrig einkaufen
    Ein kleiner Snack vorher spart oft mehr, als man denkt. Mit knurrendem Magen landen plötzlich Sachen im Wagen, die mit dem eigentlichen Einkaufszettel nichts zu tun haben.

    4. Schau auf den Preis pro Kilo oder Liter, nicht auf die Packungsgröße
    Die große Packung ist nicht automatisch die günstigere. Ein kurzer Blick auf den Grundpreis am Regal zeigt oft was anderes, als man erwartet.

    5. Angebote ja – aber nur, was wirklich auf den Speiseplan passt
    Wochenangebote lohnen sich bei Dingen, die ihr sowieso regelmäßig braucht: Nudeln, Reis, Tiefkühlgemüse. Bei allem anderen ist Vorsicht besser, sonst landet am Ende doch wieder mehr im Wagen als geplant.

    6. Ein fester Resteessen-Tag pro Woche
    Reduziert Lebensmittelverschwendung – und nebenbei auch die Ausgaben. Bei uns ist das zum Beispiel häufig der Samstag, weil es unser Familien- und Erholungstag ist.

    7. Bio-Lebensmittel über „Too Good To Go“ retten
    Über die App „Too Good To Go“ bekommt ihr Bio-Obst, -Gemüse und andere Lebensmittel kurz vor Ladenschluss zu einem Bruchteil des Preises – die noch völlig in Ordnung sind, aber sonst im Müll landen würden. Gut fürs Familienbudget und gegen Verschwendung. Wir haben im Umkreis einen Bio-Markt und einen Hofladen, die diese App bereits nutzen – vielleicht hast du in deiner Umgebung ähnliche Chancen.

    8. Faires Fleisch über Angebote oder direkt vom Erzeuger
    Wer auf faire Haltung Wert legt, kann trotzdem sparen: Größere Pakete direkt vom Hof oder Erzeuger sind oft günstiger pro Kilo als kleine Packungen im Supermarkt – und ihr wisst genau, wo das Fleisch herkommt. Ich kaufe es bei uns genau so.

    Beim Tanken

    9. Kurz die Preise per App checken, bevor du tankst
    Die Preise schwanken im Tagesverlauf teilweise erheblich. Ein Blick vorher kann pro Tankfüllung mehrere Euro ausmachen.

    10. Tageszeiten checken
    An vielen Tankstellen waren die Preise gegen Abend günstiger als zur Mittagszeit. Es lohnt sich die Preise einmal über eine gewisse Zeit in der App zu checken und die günstigsten Uhrzeiten gezielt zu nutzen.

    11. Erledigungen bündeln statt einzeln losfahren
    Statt für jede Besorgung extra ins Auto zu steigen, lohnt es sich, Wege zusammenzulegen. Weniger Kilometer, weniger Spritkosten – und mehr Zeit, die nicht im Auto verbracht wird. To-Do-Listen und Einkaufszettel hängen bei mir am Board, damit ich kleinere Dinge notieren kann und nicht vergesse.

    In der Drogerie

    12. Treue-Apps und Coupons nutzen – aber nur für Dinge, die ihr sowieso braucht
    Der Coupon ist kein Grund, etwas zu kaufen. Er ist höchstens ein Grund, etwas günstiger zu kaufen, das eh auf dem Zettel stand. Mit dem richtigen Mindset, kannst du

    13. Vorrat kaufen bei Dingen, die sich nicht verbrauchen
    Windeln, Waschmittel, Zahnpasta – wenn die im Angebot sind, lohnt sich der größere Einkauf. Es verdirbt nicht.

    14. Bei Basisprodukten zur Eigenmarke greifen
    Wattepads, Reinigungsmittel, einfache Pflegeprodukte – der Unterschied zur teuren Marke ist oft kaum spürbar. Der Preisunterschied dagegen schon. Außerdem führen die Eigenmarken mittlerweile auch viele gute Öko-Produkte, die ich gerne selber nutze.

    15. Naturkosmetik zum Teil selbst machen
    Nicht alles muss selbst gerührt werden – aber Dinge wie Gesichtsmasken, Peeling oder eine Kräuter-Salbe lassen sich mit wenigen Zutaten aus der Küche herstellen. Spart Geld und man weiß genau, was drin ist.

    Was diese Tipps allein nicht lösen

    So nützlich diese 15 Punkte sind – sie ändern nichts daran, dass am Monatsende oft trotzdem unklar ist, wohin das Geld eigentlich gegangen ist. 15 Euro beim Einkaufen gespart, und trotzdem das Gefühl: Wo ist eigentlich alles hin?

    Das liegt selten an einzelnen Ausgaben. Es liegt daran, dass es keinen Überblick gibt.

    Bei mir hat sich dafür ein einfaches System bewährt, das aus drei Schritten besteht:

    1. Einmal den Finanzplan machen – Einnahmen und Ausgaben schwarz auf weiß
    2. Mit der 50-30-20-Regel ordnen – damit jeder Bereich seinen festen Platz hat
    3. Mit Unterkonten umsetzen – damit du jederzeit siehst, wie viel für Lebensmittel, Tanken und Co. noch übrig ist

    Aus diesen einzelnen Spartipps kann dann wirklich etwas werden, was eine Veränderung in den Familien-Finanzen bringt. Ohne ständig nachrechnen zu müssen, denn einmal Organisiert trägt das System sich von alleine.

    Und jetzt?

    Falls du Lust hast, das bei euch auch mal in Ruhe anzugehen: Ich hab den Familien-Finanzplaner zusammengestellt – mit Finanzplan, Haushaltsbuch, Sparplan und dem ganzen 3-Schritte-System zum Ausdrucken. Kostenlos.

    👉 Hier geht’s zum kostenlosen Workbook „Mein Familien-Finanzplaner“

    Viel Erfolg bei der Umsetzung,
    Sina