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Ihr habt euch entschieden: Das Familienkonto mit Unterkonten soll her. Endlich Schluss mit dem „einen Topf„, aus dem alles bezahlt wird, ohne dass am Ende klar ist, wofür eigentlich wie viel drauf ging. Jetzt stellt sich nur noch die eine Frage – welche Bank passt zu euch?
Als ich selber an diesem Punkt war und ein passendes Konto mit Unterkontenmodell gesucht habe, war ich Stunden damit beschäftigt verschiedene Banken und deren Konditionen zu vergleichen. Am Ende sind zwei Konten für uns über geblieben: C24 und Tomorrow. Erst wollte ich beide Banken nur testen aber aus diversen Gründen nutzen wir heute tatsächlich beide Konten parallel.
Unterkonten für Familien – der Vergleich
Beide Konten bieten kostenlose Unterkonten und belasten euer Budget nicht zusätzlich und beide lassen sich komplett per App verwalten – aber sie unterscheiden sich an Stellen, die für eine Familie durchaus relevant sein können. Ich zeige euch hier die Basis-Modelle, die wirklich bei 0 € liegen (schau immer nach den aktuellen Konditionen). Wer später mehr Funktionen will, kann immer noch upgraden – aber für den Einstieg ins Familienbudget reicht in der Regel das kostenlose Modell völlig aus.
C24 Smart: Das kostenlose Konto mit 4 Unterkonten
Das C24 Smart-Konto* ist komplett kostenlos – ohne Mindestgeldeingang, ohne Bedingungen. Inklusive sind:
- 4 kostenlose Unterkonten („Pockets“), jedes mit eigener IBAN
- 0,5 % Zinsen auf das gesamte Guthaben – auch auf den Unterkonten
- 4x im Monat kostenlos Bargeld abheben
- Kostenlose Mastercard Debitkarte
Für ein Familienbudget nach der 50-30-20-Regel reichen 4 Unterkonten oft schon aus: zum Beispiel eines für die Fixkosten, eines für Lebensmittel & Alltag, eines für Rücklagen und eines für den „Wünsche“-Topf. Wer mehr Kategorien braucht, kann auf die kostenpflichtigen Modelle Plus oder Max upgraden – mit bis zu 20 Unterkonten.
Zusätzlich nutze ich mit meinem Mann ein Gemeinschaftskonto, darauf laufen unsere Einnahmen – quasi unsere Finanz-Zentrale. Von hier werden dann alle „Töpfe“ befüllt.
Ein Punkt zur Transparenz: Die BaFin hat Ende 2025 Maßnahmen gegen C24 angeordnet, weil bei der Prüfung gravierende Mängel in der Geldwäscheprävention festgestellt wurden, und einen Sonderbeauftragten eingesetzt, der die Mängelbeseitigung überwacht. Das betrifft die interne Organisation der Bank, nicht eure Einlagen – diese sind weiterhin gesetzlich bis 100.000 € abgesichert. Trotzdem finde ich: Das gehört zu einer ehrlichen Übersicht dazu, damit ihr selbst entscheiden könnt, womit ihr euch wohlfühlt. BaFin
Tomorrow Now: Das nachhaltige Konto mit 2 Unterkonten
Tomorrow* positioniert sich als grüne, nachhaltige Bank – das Geld fließt nicht in Rüstung, Kohle oder Gentechnik, sondern zu einem Teil in nachhaltige Projekte. Das Einstiegsmodell „Now“ liegt ab 0 €: kostenlos für unter 21-Jährige oder bei mindestens 500 € monatlichem Geldeingang, sonst werden 4 € im Monat fällig.
Im Now-Modell bekommst du:
- 2 kostenlose Unterkonten („Pockets“)
- Tagesgeldkonto inklusive
- 1x im Monat kostenlos Bargeld abheben
- Kostenlose Visa-Debitkarte
Mit 2 Unterkonten ist Tomorrow Now naturgemäß enger gestrickt als C24 Smart – für den Einstieg reicht es zum Beispiel für „Fixkosten“ und „Rücklagen“, für eine feinere Aufteilung nach der 50-30-20-Regel müsstet ihr auf das Change-Modell upgraden (kostenpflichtig).
Falls euch Nachhaltigkeit beim Banking wichtig ist, ist das ein Punkt, der ganz klar für Tomorrow spricht – das ist bei C24 kein Thema.
Welches Konto passt zu eurer Familie?
Es gibt hier keine pauschale „beste“ Antwort – es kommt darauf an, was dir wichtig ist:
C24 Smart passt gut zu euch, wenn…
- ihr von Anfang an mehrere Kategorien (4+) abbilden wollt, ohne upzugraden
- euch Zinsen auf das Guthaben wichtig
sind - ihr ein bedingungslos kostenloses Konto ohne Mindestgeldeingang sucht
Tomorrow Now passt gut zu euch, wenn…
- euch Nachhaltigkeit beim Banking am Herzen liegt
- 2 Kategorien für den Einstieg erstmal reichen
- ihr bereit seid, bei Bedarf aufs Change-Modell zu
wechseln
Bei uns hat sich übrigens genau diese Aufteilung in klare Kategorien als der größte Hebel erwiesen: Erst durch die Unterkonten haben wir wirklich gesehen, wie viel in welchem Bereich wirklich zur Verfügung steht – und plötzlich war auch Sparen kein Kraftakt mehr, sondern lief fast von selbst mit.
Und jetzt?
Egal für welches Konto ihr euch entscheidet – das Konto allein macht noch kein System. Damit ihr direkt wisst, wie viel in welche Kategorie fließen soll, hab ich den Familien-Finanzplaner zusammengestellt: mit Finanzplan, Haushaltsbuch, Sparplan und dem kompletten 3-Schritte-System. Kostenlos zum Download. Direkt zum Umsetzen.
Hier geht’s zum kostenlosen Workbook
Ich hoffe, dieser Vergleich hilft euch, die richtige Entscheidung für euer Familienbudget zu treffen. Es gibt kein perfektes Konto für alle – aber es gibt das Konto, das zu eurer Familie passt. Und genau das ist es, was zählt.
Wenn ihr Fragen habt oder mir erzählen wollt, für welches Konto ihr euch entschieden habt – ich freue mich über eure Nachricht.
Eure Sina
Hinweis: Dieser Artikel enthält Affiliate-Links. Wenn ihr darüber ein Konto eröffnet, bekomme ich eine kleine Provision – für euch entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten.





